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Oktober 2018

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„EINE ECHTE

„EINE ECHTE ENTDECKUNGSREISE ZU LAND UND ZU WASSER“ 56

BLEIBE IMMER NEUGIERIG Der Discovery macht kurzen Prozess mit den Kieswegen an der Küste. Zu Fuß dagegen eroberten wir die Klippen von Sliabh Liag, was sich als Highlight erwies – besonders für die unermüdliche Isla. Restaurants und verschlafene Boutique-Hotels auf der Prioritätenliste der Kleinen nicht die vordersten Plätze einnehmen würden, auch wenn Donegal reichlich davon zu bieten hat. Wir wollten in die Vollen gehen, uns in den Schmutz werfen, braun, salzig und sandig werden. Deshalb hatten wir eine Route geplant, auf der wir die Wildnis hautnah erleben konnten – ein touristischer Rundumschlag, der jede Facette unseres Fahrzeugs und unserer Erfindungsgabe in Anspruch nehmen würde. Ich war schon immer der Meinung, dass es keinen besseren Entdecker als ein Kind gibt. Nun hatten wir zwei davon, die auf dem Rücksitz herumhopsten und nur darauf warteten, abgeschnallt und auf die Landschaft losgelassen zu werden. Tatsächlich ist das County eine Art Spielplatz für jedes Alter. Mit einer Fläche von 4 861 km 2 und einer Bevölkerung von nur 160 000 Seelen besteht die Gegend über weite Strecken vorwiegend aus Wildnis mit Meeresarmen, Torfmooren, Wäldern und Bergen. Ich bin nicht ganz sicher, wann ein Hügel zum Berg wird, aber was den beiden Höhenzügen Derryveagh und Blue Stack an Höhe fehlt, machen sie durch Erhabenheit wett. Ich hatte allerdings vor, den Urlaub mit Salzwasser zu taufen, weshalb wir zum hübschen Küstenstädtchen Portnablagh fuhren, um dort unsere Zehen ins Wasser zu halten. Dabei stellten wir fest, dass man in ganz Donegal im Grunde bis zum Strand fahren kann, was ich in tiefster Dankbarkeit über die herausragende Gängigkeit des Discovery auf Sand auch tat. Weil anscheinend in der Hochsaison jeden Tag irgendwo ein Auto unfreiwillig zum Amphibienfahrzeug wird, sobald die Flut steigt, war es beruhigend zu wissen, dass ein übereilter Rückzug auf höher gelegenes Terrain im Discovery bei Bedarf ohne Probleme möglich wäre. Dabei bekam ich auch gleich Gelegenheit, den Activity Key einzusetzen, den ich zu meiner Schande erst kurz vor der Abfahrt im Handschuhfach entdeckt hatte. Doppelt peinlich war es, weil ich die Schlüssel bei jedem Surf- oder Tauchausflug der letzten Monate in Grasbüscheln versteckt hatte, anstatt mir das Band einfach um das Handgelenk zu binden. Besser spät als nie: Ich schnallte den Key an einen Stiefel, hörte ein beruhigendes Summen der Zentralverriegelung und sprintete los, um die Kids einzuholen, die schon kreischend in die kristallklaren, flachen Wellen sprangen. Wir hatten beschlossen, mit dem Kajak zu einem Felsenbogen vor der Küste zu paddeln, bei dem, wie ich Isla und Molly erzählte, Meerjungfrauen lebten. Molly saß zwischen meinen Knien im Kajak und versicherte mir, dass sie tatsächlich eine Nixe beim Fangen eines Fisches erspäht hatte, was mir natürlich entgangen war, weil „nur kleine Mädchen Meerjungfrauen sehen können“, eine Begründung, die wir beide logisch fanden. Am Abend fuhren wir, erhitzt von der Sonne und den Erinnerungen an den Tag, zu unserer Unterkunft, einem Leuchtturm. Aber nicht irgendeinem alten Leuchtturm, sondern dem 1817 errichteten, 22 Meter hohen Fanad Lighthouse auf der Fanad Peninsula. Man stelle sich die Vorfreude darauf bei einem Kind (und einem 51-Jährigen) vor! Der über 79 Stufen hart erkämpfte Ausblick von oben war so unglaublich überwältigend, dass sogar die Kleinen mit offenem Mund dastanden – wenn auch nur für kurze Zeit. Wir übernachteten im geschichtsträchtigen alten Wärterhäuschen und schliefen zum rhythmischen Klang des Meeres in den Buchten tief unter unseren Betten ein. Als Nächstes stand ein Ausritt entlang des Strandes auf dem Programm. Inzwischen sollte ich wohl aufhören, so zu tun, als ginge es einzig und allein darum, die Träume zweier kleiner Mädchen wahr werden zu lassen: Auch ein großer Mann mittleren Alters hatte vielleicht das eine oder andere auf seiner To-Do-Liste mit einfließen lassen. Wir verbrachten den Tag im Tullagh Bay Equestran Centre, einem Pferdehof, dessen unendlich 57

 

LAND ROVER MAGAZIN

 

Das Land Rover Magazin präsentiert Geschichten aus aller Welt, die für innere Stärke stehen und das Motto „Above and Beyond“ repräsentieren.

In dieser Ausgabe testen zwei inspirierende junge Abenteurer den neuen Defender bei ihrer Vorbereitung auf die Expedition zum Südpol. Außerdem feiern wir 50 Jahre Range Rover mit einer Entdeckungsreise nach Dubai. Wir blicken sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft. Dabei erläutert uns eine Gruppe von Visionären die Technologien, die die Zukunft für uns alle verändern könnten.



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