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Land Rover Magazin #40

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In dieser Ausgabe testen zwei inspirierende junge Abenteurer den neuen Defender bei ihrer Vorbereitung auf die Expedition zum Südpol. Außerdem feiern wir 50 Jahre Range Rover mit einer Entdeckungsreise nach Dubai. Wir blicken sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft. Dabei erläutert uns eine Gruppe von Visionären die Technologien, die die Zukunft für uns alle verändern könnten.

LAND ROVER LABS LAND

LAND ROVER LABS LAND ROVER LABS WAT-PROGRAMM Bodenfreiheit Der neue Land Rover Defender verfügt über einen innovativen Wat-Modus für die Fahrt durch Wasser. Das System ist Teil des Land Rover Terrain Response-Systems und bereitet das Fahrzeug per Knopfdruck für die Fahrt durch Wasser vor. So funktioniert das System: Mitte der 1990er-Jahre verfügte der Range Rover der zweiten Generation (P38) über eine Taste mit dem Bild einer Wasserdurchfahrt darauf. Ein Druck auf diese Taste änderte mithilfe der Luftfederung die Bodenfreiheit, um das Fahren durch Wasser zu erleichtern. 25 Jahre später bietet der Wat-Modus des neuen Defender jedoch sehr viel mehr. Wenn Sie durch tiefes Wasser fahren möchten, richtet das neue Wat-Programm von Land Rover Ihr Fahrzeug automatisch für eine sichere und souveräne Durchquerung ein. Hier erfahren Sie, wie der Defender die einzelnen Komponenten des Programms für eine erstklassige Watfähigkeit einsetzt. Touchscreen-Display Das Wat-Programm wird über den Touchscreen* des zentralen Pivi Pro Infotainment- Systems ausgewählt. Nach der Aktivierung ist der Wat-Sensor aktiv, mit dem Sie beim Durchqueren von Flüssen und tieferen, schlecht einschätzbaren Wasserflächen die Tiefe des umgebenden Wassers visuell darstellen können. So können Sie sich sicher fühlen, während Sie gleichzeitig die volle Wattiefe des Defender nutzen können. Wählen Sie bei Fahrzeugen mit Luftfederung bei Annäherung an eine Furt bzw. einen Bach das Wat-Programm im Terrain Response- System aus. Das Fahrzeug wird dann um 75 mm angehoben, sodass Sie die Standard-Geländehöhe des Defender erreichen. Wenn das Fahrzeug bei der Durchquerung erkennt, dass das Wasser tiefer als erwartet ist, und die maximale Wattiefe des Fahrzeugs von 900 mm erreicht, schaltet das System automatisch auf die „erweiterte“ Fahrzeughöhe um, die weitere 40 mm bietet. Im Programm für Schlamm und Spurrinnen, das automatisch aktiviert wird, wenn Sie das Wat-Programm auswählen, erkennt das Fahrzeug im Flussbett durchdrehende Reifen im Allradantrieb. Wenn das System erkennt, dass sich das Fahrzeug nur wenig vorwärts bewegt, sitzt das Fahrzeug entweder unter der Wasseroberfläche mit der Unterseite auf Steinen oder Spurrinnen auf oder es besteht nicht genügend Kontakt zwischen den Rädern und dem Boden. In beiden Fällen wird die Bodenfreiheit des Defender automatisch erhöht. Überprüfen Sie vor der Fahrt durch Wasser stets die Route und den Ausfahrtsweg. *Fahrzeuginterne Systeme sollten nur dann vom Fahrer genutzt werden, wenn sie die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. Der Fahrer muss jederzeit die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug behalten. 900 mm maximale Wattiefe (mit Luftfederung) Ansprechverhalten und Antriebsstrang Im Wat-Programm legt das System frühzeitig einen höheren Gang ein, was ein weniger dynamisches Ansprechverhalten und eine verringerte Motordrehzahl zur Folge hat. Für den Fahrer bedeutet dies, dass das Gaspedal leicht gedämpft ist, was die Gefahr eines plötzlichen Anstiegs der Drehzahl von Leerlauf auf 2.500 bis 3.000 U/min verringert. Das verlangsamt den Übergang bei steigender Motordrehzahl und verhindert, dass der Motor überdreht und dadurch entweder beim Eintritt ins Wasser zu viel Luft in das Luftansaugsystem gelangt oder dass sich das Fahrzeug bei der Durchquerung in lockerem Schlamm und Schotter festfährt. Heizung und Lüftung Bei einigen Fahrzeugen besteht eine Herausforderung darin, dass beim Fahren durch Wasser die heiße Abgasanlage unter dem Motorraum viel Dampf erzeugt, der dann durch die Klimaanlage in den Innenraum gelangt, sodass der Fahrzeuginnenraum beschlägt. Beim Defender besteht diese Gefahr jedoch nicht. Bei Auswahl des Wat-Programms wird das Heizsystem des Defender automatisch in den Umluftmodus versetzt, wodurch das Beschlagen des Innenraums durch Umwälzen der Innenraumluft vermieden wird. Bremsen Sobald Sie das Wasser sicher verlassen haben, sind die Bremsscheiben und -beläge des Fahrzeugs naturgemäß ziemlich nass. Beim Verlassen des Wassers werden die Bremsen vom ABS-System leicht vorgespannt, sodass ein leichter Kontakt zwischen den Bremsbelägen und der Bremsscheibe entsteht. Dadurch wird das Wasser von den Oberflächen der Bremsscheibe und der Bremsbeläge abgestreift. So wird sichergestellt, dass Ihr Defender auch nach dem Durchfahren von tiefem Wasser eine optimale Bremsleistung bietet. 72

 

LAND ROVER MAGAZIN

 

Das Land Rover Magazin präsentiert Geschichten aus aller Welt, die für innere Stärke stehen und das Motto „Above and Beyond“ repräsentieren.

In dieser Ausgabe testen zwei inspirierende junge Abenteurer den neuen Defender bei ihrer Vorbereitung auf die Expedition zum Südpol. Außerdem feiern wir 50 Jahre Range Rover mit einer Entdeckungsreise nach Dubai. Wir blicken sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft. Dabei erläutert uns eine Gruppe von Visionären die Technologien, die die Zukunft für uns alle verändern könnten.



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