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Oktober 2016

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Der neue Discovery wird enthüllt | Eine Legende des Segelsports: Sir Ben Ainslie | Ein Blick in die Zukunft von Transport und Mobilität | Kopenhagen – die coolste Stadt der Welt? Wahrscheinlich!

DIE MOBILMACHER Jaguar

DIE MOBILMACHER Jaguar Land Rovers neues Innovationslabor InMotion will in Sachen Mobilität umdenken und setzt dabei auf smarte Technologien und Rapid-Prototyping TEXT C H R I S S T O K E L - W A L K E R ILLUSTRATION J O S H U A C H E C K L E Y 60

INMOTION Jaguar Land Rover sieht über den Auto-Horizont hinaus, um die Zukunft des Transportwesens neu zu entwickeln und zu gestalten. Dabei setzt das Unternehmen auch neue Maßstäbe für die Arbeitsweise großer Konzerne. Das im April 2016 gegründete Start-up-Labor InMotion ist eine selbstständige Tochtergesellschaft von Jaguar Land Rover. Sein Ziel ist es, das „Move fast and break things“ Motto von Silicon Valley Start-up-Firmen zu übernehmen – das heißt, auf Tempo zu bauen und erstarrte Strukturen zu durchbrechen. InMotion konzentriert sich dabei auf die Entwicklung neuer Projekte zur Gestaltung der Zukunft von Mobilität und Transport, wie Car Sharing, Fahrdienste, automatisiertes Parken, Logistik usw. „Der Technologiesektor operiert unheimlich schnell und hat kürzere Produktlebenszyklen als die Automobilindustrie“, erklärt Adrian Hallmark, Leiter für Gruppenstrategie bei Jaguar Land Rover. „Wir wollen die Grenzen unseres heutigen Wissens erweitern und unseren Kunden weiterhin erstklassige Produkte und Top-Service anbieten – für heute wie für morgen.“ Aber zunächst gilt es, sich am neuen Standort zurechtzufinden. Das InMotion-Labor ist erst kürzlich von seinen ziemlich beengten Räumlichkeiten in Leamington Spa (Mittelengland) nach London umgezogen, dem idealen Ausgangspunkt für Start-up-Firmen. „Da, wo wir jetzt sind, ist es ganz anders, als dort, wo wir einmal waren“, meint InMotion-Direktor Jonathan Carrier. „Aber das ist typisch für die Innovation in unserem Bereich. Wir achten darauf, was unsere Kunden tun und sagen und lernen daraus.“ Das kundenfokussierte InMotion-Modell umfasst zwei unterschiedliche Phasen: ein Labor und einen Accelerator. Insgesamt sind dort 30 Mitarbeiter beschäftigt. Im Labor werden 150 Konzepte – entweder von Kunden inspiriert oder von Jaguar Land Rover vorgeschlagen – bearbeitet. Nur die erfolgversprechendsten Projekte erreichen die nächste Stufe, den Accelerator. Dort greifen ausgewählte externe Geschäftsleute ein und helfen dabei, die geprüften und für gut befundenen Ideen in selbstständige Unternehmen zu verwandeln. Die Arbeit im Transportbereich ist sehr wichtig, da Großbritanniens Straßenverkehr immer mehr zunimmt. Die durchschnittliche Fahrzeit für eine acht Kilometer lange Strecke durch die Londoner Innenstadt betrug 2012 etwa 20 Minuten, heute bereits 30. Laut Statistik des Departments for Transport sind 36,7 Millionen Fahrzeuge auf britischen Straßen zugelassen – ein Zuwachs von 4,5 Millionen innerhalb von 10 Jahren. InMotion hat daher seine erste Projekt-Palette auf die Erfüllung von Kundenbedürfnissen in einer sich ständig ändernden Transportwelt ausgerichtet. So nimmt zum Beispiel einer der ersten experimentellen Services ein Alltagsproblem für diejenigen Eltern in Angriff, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Eine Mitfahr-App verbindet die Benutzer mit einem ausgewählten Kreis von Freunden und Verwandten, denen sie ihre Kinder anvertrauen können. Auf Tastendruck kann man sehen, ob jemand frei ist, und wenn nicht, kann man einen professionellen Fahrservice mit geprüften Fahrern kontaktieren. Ein weiteres Experiment beschäftigt sich mit dem Problem der Parkplatzsuche. In London zum Beispiel machen Parkplatzsuchende etwa 30 Prozent des Stadtverkehrs aus! Ein „Smart Parking“-Experiment bietet Benutzern einen Valet Service, der das entsprechende Auto abholt, es an einem sicheren Ort parkt und zur gegebenen Zeit wieder zurückbringt. Alles – vom Buchen über Abholen bis zur Zahlung – wird direkt übers Smartphone erledigt. „Solche Kundenprobleme sind unsere Hauptanliegen bei Jaguar Land Rover“, sagt Carrier. „Das heißt, wir müssen täglich auftretende Spannungen und Stresssituationen verstehen und nach einer Lösung dafür suchen, indem wir neue Ideen entwickeln.“ Diese Philosophie ist zwar schon seit Jahren Jaguar Land Rovers Maxime, aber das entsprechende Arbeitstempo zu ihrer Durchsetzung hat sich geändert. InMotion ist speziell „ M A N M U S S dazu ins Leben gerufen worden, sich diesem Wandel anzupassen. „Die Lebensdauer innovativer Ideen ist sehr S I C H S T Ä N D I G kurz, weil der Markt so dynamisch ist“, E T W A S N E U E S erklärt Carrier. „Man muss sich ständig AUSDENKEN“ etwas Neues ausdenken.“ Die Bürokratie muss weichen, Tempo ist angesagt, um neue Ideen aus dem Labor JONATHAN CARRIER zum Kundentest zu bringen. „Aus der frühen Phase einer Idee erarbeiten wir ein Konzept. Wir wenden dann agile, schlanke Techniken an, um ein marktfähiges Minimalprodukt zu entwickeln“, sagt Carrier. Das marktfähige Minimalprodukt – ein früher Prototyp einer vielleicht revolutionären App oder eines innovativen Systems – wird dann an Kunden gegeben, die Feedback zur alltäglichen Benutzung liefern. Diese Methode wird auch von der Elite des Silicon Valley in Kalifornien genutzt, zum Beispiel von Google oder Dropbox. „Durch Feedback können wir direkte, reale Erfahrungen in die Weiterentwicklung des Produkts einbringen“, meint Carrier. Er erklärt weiterhin, dass InMotion in allen nur möglichen Sparten arbeitet: „Von Hilfen bei der Nutzung von Autos – wie Smart Parking – zu innovativen Zugängen zu Fahrzeugen und neuen Eigentumsmodellen. Aber wir sind nicht auf Autos begrenzt, wir beschäftigen uns z.B. auch mit Bike-Sharing und anderen Formen des öffentlichen und privaten Transports.“ Wenn es ein Motto gibt, das alle InMotion-Projekte antreibt, dann ist es laut Jonathan Carrier dieses: „Der gemeinsame Nenner besteht darin, Leuten verlorene Zeit zurückzugeben. Oder darin, dass wir ihnen helfen, ihre Zeit besser zu nutzen, damit sie sich schneller und effizienter bewegen können.“ Dieses Motto gilt natürlich auch innerhalb des Unternehmens. 61

 

Land Rover

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Im Land Rover Onelife Magazin finden Sie Stories aus aller Welt, die sowohl die innere als auch die äußere Stärke von Fahrern und Fahrzeugen demonstrieren und die üblichen Grenzen sprengen.

Land Rover inspiriert seit 70 Jahren die Menschen dazu, die Welt zu entdecken und Unmögliches zu erreichen. Diese Ausgabe des ONELIFE Magazins ist diesem Spirit gewidmet und nimmt Sie mit auf Reisen rund um den Globus. Dabei erleben wir die unterschiedlichsten Abenteuer. Wie zum Beispiel die Geschichte eines abgelegenen Dorfes im Himalaja, wo noch heute Dutzende Land Rover der Serie I und II im täglichen Einsatz sind. Oder die Reise in die fantastische Region Donegal in Irland, auf die wir den Seefahrer Monty Halls und seine Familie in ihrem Discovery begleiten durften.

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Verbrauchs- und Emissionswerte Plug‑in Hybrid Range Rover, Plug‑in Hybrid Range Rover Sport, Land Rover Discovery Sport, Discovery, Range Rover Evoque, Range Rover Velar, Range Rover Sport, Range Rover: Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Range Rover Kompressor 5.0 Liter V8: Ab 13,6 l/100km - Plug-in Hybrid Range Rover: Ab 3,2 l/100km; 22,5 kWh/100 km CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Range Rover Kompressor 5.0 Liter V8: Ab 309 g/km - Plug-in Hybrid Range Rover: Ab 73 g/km

Die Verbrauchswerte wurden nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 ermittelt. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Land Rover Vertragshändlern und bei Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

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