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Oktober 2016

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Der neue Discovery wird enthüllt | Eine Legende des Segelsports: Sir Ben Ainslie | Ein Blick in die Zukunft von Transport und Mobilität | Kopenhagen – die coolste Stadt der Welt? Wahrscheinlich!

B E S T E B A R - M I T

B E S T E B A R - M I T T E L Die Technik der America’s Cup Class-Yacht von BAR ist beeindruckend. Hier die Details TEXT M I K E Y H A R V E Y ILLUSTRATION A L E X P A N G Das Boot, das Sir Ben Ainslie kommendes Jahr als Herausforderer beim America’s Cup in Bermuda steuert, gehört zu den schnellsten Segelyachten, die je gebaut wurden – dank der einzigartigen und weitreichenden Zusammenarbeit mit Land Rover, dem Title and Exclusive Innovation Partner bei Land Rover BAR. Ingenieure, Techniker, Aerodynamiker und selbst Fachleute für künstliche Intelligenz von Land Rover arbeiten seit über einem Jahr am Stützpunkt des Teams an der englischen Südküste gemeinsam mit den Konstrukteuren von Land Rover BAR an dem Projekt R1, der Rennyacht, die Anfang 2017 die Tarnkappe abstreifen wird. Auch wenn das Gros der Technik noch geheim ist, hat das Team doch einige der aero- und hydrodynamischen Finessen offenbart, die ihm das Segeln mit dreifacher Windgeschwindigkeit ermöglichen. Werfen Sie einen ersten Blick hinter die Tore des Bootshauses von Land Rover BAR. 01 FOCK Das Focksegel ist, abgesehen von der einen oder anderen Leine, wohl das einzige Element, das traditionellen Seglern vertraut erscheint. Es ist ganze 36 qm klein (im Vergleich zum Flügelsegel mit 106 qm), um den Vorschriften der 2017 America’s Cup Class zu entsprechen. Die ACC-Yachten fahren ohne ein zweites Vorsegel, dem so genannten Code Zero-Segel, an dem man die Crew mit eindrucksvollen Manövern beim Setzen auf Vorwindkurs und Einholen bei einer Wende beobachten kann. Das Fock ist leicht, unglaublich stark und besteht vorwiegend aus Carbonfasern, die als Streifen aufgelegt und verklebt werden. 02 FLÜGELSEGEL Die riesigen Flügelsegel sind die Bootsmotoren der America’s Cup Class. Sie bestehen aus einem vertikalen Baum aus reinen Carbonfasern und leichten, grätenartigen Verstrebungen in Sandwichbauweise aus gefüllten Carbonfasergehäusen. Die Oberfläche ist aus Clysar, derselben Feinschrumpffolie, in der Supermarkt-Obst verpackt ist. Um die Flügelkraft zu maximieren, haben die Aerodynamik-Teams von Land Rover eng mit BAR zusammengearbeitet, um zu verstehen, wie sich die Oberfläche im Luftstrom verformt. 32

03 RÜMPFE AC-Segler kennen drei Arten des Segelns: bei H2 liegen beide Rümpfe im Wasser, bei H1 fliegen sie auf einem Rumpf, erklärtes Ziel eines jeden Skippers ist aber HZero: Wenn kein Rumpf im Wasser liegt, ist der Wasserwiderstand minimal. Alle sechs Teams feilen an dieser Technik, damit ihre Yachten auf allen Strecken der Regatta im HZero-Modus fahren, am Wind genauso wie vor dem Wind und auch bei Manövern wie Halsen und Wenden. Deswegen werden die Rümpfe bisweilen auch als „Tragflügel-Halter“ bezeichnet. Die Yacht, die sich am längsten auf den Tragflügeln hält – also am längsten „fliegt“ –, ist diejenige, die den Cup für sich entscheiden wird. 06 TRAGFLÜGEL Wer je eine Jolle gesegelt hat, kennt das Schwert, das das Boot vor dem Abdriften und Kentern bewahrt. Die Tragflügel der America’s Cup-Yachten haben sich aus diesem Schwert entwickelt, können sich aber um über 90 Grad zur Seite drehen und haben eine hydrodynamische Spitze (in etwa Bügelbrett-Größe), die im Querschnitt einer Tragfläche 04 QUERSTREBEN Die Rümpfe und die Querstreben, die sie verbinden, sowie das Trampolin, auf dem die Crew das Boot überquert, heißen „die Plattform“. Allerdings ist sie weit mehr als nur das Fundament für Tragflügel und Flügelsegel. Die Querstreben sind im Zusammenwirken aerodynamisch, wodurch sie dem Boot mehr Auftrieb geben, wirken aber auch als Aufrichtmoment und verhindern, dass das Boot durch die Kraft des Flügelsegels über Kopf kentert – der Luv-Tragflügel darf nicht zur Stabilisierung des Bootes verwendet werden. ähnelt. Sie haben den Sport gewaltig verändert und die Geschwindigkeit um das Dreifache gesteigert. Durch die hohe Dichte des Wassers (gut 786mal höher als die Dichte der Luft) können selbst derart kleine Tragflügel das Boot mitsamt der Besatzung, die zusammen etwa das Gewicht eines Range Rovers aufbringen, aus dem Wasser heben. 05 STEUERRAD Sir Ben Ainslie wird die ACC-Yacht mit einem Rad steuern und nicht, wie bei der World Series, mit der Pinne. Es gibt ein Rad pro Seite, direkt hinter den Grinder-Kurbeln, wo die „Powercrew“ hydraulischen Druck in die Steuersysteme pumpt. Dazu gehören die Einstellmöglichkeiten für die Tragflügel über die Steuerungen, mit denen Ainslie den Winkel und die „Flughöhe“ des Rumpfes justiert. Einige Skipper vergleichen die Aufgabe, das Boot stabil zu halten, eher mit dem Fliegen eines Hubschraubers als mit dem Segeln einer Match-Rennyacht. 07 STEUERRUDER Die Steuerruderspitzen am Ende der beiden Katamaranrümpfe haben kleinere Tragflügel, die ebenfalls zum Auftrieb und zur ruhigen Lage der Plattform beitragen. Die Anstellwinkel dieser Flossen werden – wie auch die der Tragflügel – von Sir Ben Ainslie vom Steuerstand aus bedient. 33

 

Land Rover

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Land Rover inspiriert seit 70 Jahren die Menschen dazu, die Welt zu entdecken und Unmögliches zu erreichen. Diese Ausgabe des ONELIFE Magazins ist diesem Spirit gewidmet und nimmt Sie mit auf Reisen rund um den Globus. Dabei erleben wir die unterschiedlichsten Abenteuer. Wie zum Beispiel die Geschichte eines abgelegenen Dorfes im Himalaja, wo noch heute Dutzende Land Rover der Serie I und II im täglichen Einsatz sind. Oder die Reise in die fantastische Region Donegal in Irland, auf die wir den Seefahrer Monty Halls und seine Familie in ihrem Discovery begleiten durften.

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Verbrauchs- und Emissionswerte Plug‑in Hybrid Range Rover, Plug‑in Hybrid Range Rover Sport, Land Rover Discovery Sport, Discovery, Range Rover Evoque, Range Rover Velar, Range Rover Sport, Range Rover: Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Range Rover Kompressor 5.0 Liter V8: Ab 13,6 l/100km - Plug-in Hybrid Range Rover: Ab 3,2 l/100km; 22,5 kWh/100 km CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Range Rover Kompressor 5.0 Liter V8: Ab 309 g/km - Plug-in Hybrid Range Rover: Ab 73 g/km

Die Verbrauchswerte wurden nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 ermittelt. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Land Rover Vertragshändlern und bei Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

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