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November 2017

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LUXURY YACHTS Selbst

LUXURY YACHTS Selbst während des eigentlichen Rennens blieb die Technologie nicht stehen – neue Entwicklungen hielten Sir Ben Ainslie und seine Crew auf Trab. Sobald der Bootstyp für den 36. America’s Cup im nächsten Jahr feststeht, werden sie diese Innovationen in die Praxis umsetzen. 44

AMERICA’S CUP FOTOS: GETTY IMAGES Letztendlich wurde die Land Rover BAR Crew von einem würdigen Gegner geschlagen: Das Emirates Team New Zealand ist das älteste Team in der gegenwärtigen America’s Cup Serie. Die Neuseeländer hatten das Design der „fliegenden Katamarane“ praktisch entwickelt. Beim diesjährigen Cup in Bermuda stimmte einfach alles, und die Kiwis holten sich die Trophäe zum dritten Mal innerhalb von 22 Jahren. Trotzdem – ein schwacher Trost für Ben Ainslie, Skipper der britischen Yacht und erfolgreichster Olympia- Segler aller Zeiten. Ihn traf die Niederlage hart. Ainslies Ziel war es, den America’s Cup wieder nach Großbritannien zu holen – zum ersten Mal seit jenem denkwürdigen Rennen vor 166 Jahren, als das britische Team ihn an einen amerikanischen Konkurrenten verlor – vor den Augen von Königin Victoria beim Rennen um die Isle of Wight. Die Schlappe sollte endlich wettgemacht werden, und zwar im ersten Anlauf für Ainslie und seine Crew. LANGFRISTIGE STRATEGIE Laut Ainslie gab es mehrere Gründe, warum das Ziel nicht erreicht wurde: „Wir wollten nicht nur ein siegreiches Team für den Americas’s Cup aufbauen, sondern gleichzeitig ein nachhaltiges, langfristiges Unternehmen.“ Die Segelcrew und das Designteam mussten zusammengestellt werden, und darüber hinaus gründeten Ainslie und seine Mitarbeiter den „ E S W A R „1851 Trust“ (eine gemeinnützige Stiftung, offiziell mit Land Rover BAR verbun- Ä U S S E R S T H A R T . den), bauten ihren klimaneutralen Standort in Portsmouth auf und etablierten die D A S T E A M Land Rover BAR Academy. Letztere Einrichtung hatte das Ziel, Nachwuchssegler R E A G I E R T E für die America’s Cup Rennen der Zukunft E I N F A C H auszubilden. Der Erfolg ließ nicht lange GROSSARTIG.“ auf sich warten: Die Junioren-Crew schlug das neuseeländische Team beim Kampf SIR BEN AINSLIE um den Red Bull Youth America’s Cup. War allzu viel ungesund? Ainslie verneint. „Ich stehe zu meinen Entscheidungen. Sie haben uns zu einer soliden und nachhaltigen Basis für die Zukunft verholfen. Die Herausforderungen waren groß, aber jeder ist stolz auf das, was wir geschafft haben.“ TESTEN, TESTEN UND NOCHMAL TESTEN Die Geschichte des America’s Cup hat bewiesen, dass es beim Sieg in erster Linie auf die Schnelligkeit der Boote ankommt. Beim diesjährigen Rennen war das Design der Yachten mehr oder weniger einheitlich, mit identischen Rümpfen, Auslegern und Flügeln. Trotzdem gab es noch genügend Entwicklungspotenzial. Das traf vor allem auf die Schwerter und Ruder zu – die so genannten Foils. Die Foils sind für den Auftrieb verantwortlich, der unter Wasser entsteht und den Katamaran praktisch „fliegen“ lässt – Spitzentechnologie pur. Das für Forschung und Entwicklung zuständige Team von Land Rover BAR stand ständig unter Zeitdruck, um mit Konkurrenten gleichzuziehen, die schon Erfahrung mit fliegenden Katamaranen hatten. Im letzten Sommer erlitt es einen schweren Schlag, als mehrere Foils im Test versagten. „Das war eine absolut kritische Phase. Wir mussten schnell handeln“, erklärt Ainslie. „Wir lagen buchstäblich auf dem Trockenen und mussten das Design der Schwerter überdenken, sowohl von der Strukturfestigkeit als auch von der Form her. Im Endeffekt war unser Design dieser wichtigen Bootsteile im Vergleich zu dem unserer Konkurrenten zu konservativ und warf uns im Rennen zurück.“ Als Land Rover BAR im Frühling 2017 zum ersten Mal auf seine Gegner traf, wurden seine Mängel – vor allem was die Geschwindigkeit anbetraf – rasch ersichtlich. In vorigen America’s Cup Rennen war es meistens möglich gewesen, solche Fehler relativ schnell zu beheben. Aber diesmal nicht: Als sich die Teams im Juni in Bermuda versammelten, war die Zeit für größere Änderungen zu knapp. Die hoch komplexen Foils benötigen mindestens drei Monate Bauzeit; die leichten Hydrofoils des britischen Teams trafen erst eine Woche vor Rennbeginn ein, und die Ruder konnten erst am Tag des ersten Rennens eingebaut werden – selbst für einen Top-Skipper wie Sir Ben Ainslie war die Situation prekär. INNERE STÄRKE Im Endeffekt bezeichnete Ainslie die Erfahrung für sich und sein gesamtes Team als schmerzhaft, aber auch als wertvoll: „Es war äußerst hart. Wir merkten, dass wir immer weiter zurückfielen und dass uns die Zeit davonlief. Wichtig war, die Leute bei der Stange zu halten und sie davon zu überzeugen, dass es beim nächsten Mal besser klappen würde. Ich bin stolz auf ihre Reaktion, als ihnen bewusst wurde, wie viel Arbeit ihnen bevorstand, um die Struktur des Bootes zu ändern. Das Team reagierte einfach großartig.“ Ainslie lobt die innere Stärke des Teams und erklärt, wie er alle zusammengehalten hat: „Niemand hat etwas beschönigt. Wir waren alle ehrlich miteinander. Wir wussten, wo die Probleme lagen, wir wussten, was wir wollten und wie wir dorthin kamen. Die Teamleiter – ich selbst und vor allem Jono Macbeth – unterstützten die Mannschaft nach Kräften, und nach und nach konnten wir Verbesserungen sehen. Das Landteam legte jeden Tag Schichten von 16 bis 18 Stunden hin, aber alle blieben motiviert. Denn sie sahen, wie die Jungs auf dem Boot täglich schneller wurden. Man muss den Leuten den Weg zeigen, und dann auch ihre Erfolge hervorheben. Darauf haben wir uns konzentriert.“ EINE BEWÄHRTE PARTNERSCHAFT Zum Glück konnten sich Ainslie und sein Team hundertprozentig auf ihre Partnerschaft mit Land Rover verlassen. Die Firma unterstützte das BAR-Projekt sowohl als Sponsor als auch als Innovationspartner. So wurden die komplexen Steuerräder mit integriertem Drehgriff gemeinsam von Ainslie und Land Rover-Ingenieuren entwickelt, um die „Flughöhe“ des Katamarans zu kontrollieren. Die Ingenieure optimierten ebenfalls die „Human-Machine Interface“ für die Crew-Mitglieder. Die BAR-Partnerschaft hat sich als fantastischer Lern- und Entwicklungsprozess für alle Beteiligten erwiesen, und weitere gemeinsame Projekte werden folgen. „Ohne Land Rovers Unterstützung wäre unsere Leistungsstärke wesentlich geringer gewesen“, meint Ainslie. Und Mark Cameron, der bei Land Rover für globale Markenbildung zuständig ist, fügt hinzu: „Wir sind uns einig in unserem Bemühen, den 36. America’s Cup zu gewinnen. Land Rover und Sir Ben und sein Team werden auf der Erfahrung der ersten zwei Jahre aufbauen, um die älteste internationale Sportstrophäe wieder nach Großbritannien zu holen.“ Sir Ben selbst ist dafür bekannt, dass er nie aufgibt und es immer wieder versucht, bis er schließlich gewinnt. Zweifellos wird er sich auch jetzt wieder von einem seiner Lieblingszitate leiten lassen, das von Sir Winston Churchill stammt: „Erfolg ist nicht endgültig, Misserfolg ist nicht fatal; was zählt, ist der Mut weiterzumachen.“ WOLLEN SIE MEHR ÜBER LAND ROVER EVENTS WISSEN? Gehen Sie zu landrover-experience.de 45

 

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Im Land Rover Onelife Magazin finden Sie Stories aus aller Welt, die sowohl die innere als auch die äußere Stärke von Fahrern und Fahrzeugen demonstrieren und die üblichen Grenzen sprengen.

Land Rover inspiriert seit 70 Jahren die Menschen dazu, die Welt zu entdecken und Unmögliches zu erreichen. Diese Ausgabe des ONELIFE Magazins ist diesem Spirit gewidmet und nimmt Sie mit auf Reisen rund um den Globus. Dabei erleben wir die unterschiedlichsten Abenteuer. Wie zum Beispiel die Geschichte eines abgelegenen Dorfes im Himalaja, wo noch heute Dutzende Land Rover der Serie I und II im täglichen Einsatz sind. Oder die Reise in die fantastische Region Donegal in Irland, auf die wir den Seefahrer Monty Halls und seine Familie in ihrem Discovery begleiten durften.

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Verbrauchs- und Emissionswerte Plug‑in Hybrid Range Rover, Plug‑in Hybrid Range Rover Sport, Land Rover Discovery Sport, Discovery, Range Rover Evoque, Range Rover Velar, Range Rover Sport, Range Rover: Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Range Rover Kompressor 5.0 Liter V8: Ab 13,6 l/100km - Plug-in Hybrid Range Rover: Ab 3,2 l/100km; 22,5 kWh/100 km CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Range Rover Kompressor 5.0 Liter V8: Ab 309 g/km - Plug-in Hybrid Range Rover: Ab 73 g/km

Die Verbrauchswerte wurden nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 ermittelt. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Land Rover Vertragshändlern und bei Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

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