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Mai 2019

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KLASSIKER GET UP, STAND

KLASSIKER GET UP, STAND UP Als das Classic Works Reborn Team einen Range Rover mit einer seltsamen Patina aufstöberte, ahnte es noch nicht, dass es auch ein Stück Musikgeschichte vor sich hatte. TEXT D A N D R A G E Das Land Rover Classic Works Reborn Programm wurde vor zwei Jahren gestartet. Es ist ein Musterbeispiel für Liebe zum Detail und tief verwurzelter Beharrlichkeit. Die Absicht des Projekts ist es, Vorzeige-Modelle aus der Geschichte der Marke zu lokalisieren und diese dann zu ihren ursprünglichen Werksspezifikationen zu restaurieren. Das ist ein mühsamer Prozess, bei dem die Aufarbeitung alter Teile mit moderner Präzisionstechnik verbunden werden muss. Land Rover sind klassische Globetrotter, die man überall auf der Welt unter allen Bedingungen findet – von den höchsten Gipfeln bis zu den tiefsten Tälern, von städtischen Metropolen bis zu einsamen Wüstenstationen, von extremer Hitze bis zu arktischen Temperaturen. Bedeutet das ein Problem oder eine traumhafte Chance für Land Rover Enthusiasten? „Auf jeden Fall eine Chance“, sagt Calum McKechnie von Classic Works. „Unsere Mitarbeiter sind ja geradezu besessen von Land Rovern – sie kennen jede Schraube, jede Mutter, jedes Karosserieteil. Ganz gleich, ob ein Defender aus einem rumänischen Kuhstall abgeschleppt werden muss ober ob ein Range Rover oben im Himalaya restaurierungsbedürftig ist – wir haben für jedes Projekt eine Schlange Freiwilliger.“ Die meisten Fahrzeuge, die dem Reborn-Programm gespendet wurden, haben eine Geschichte hinter sich. Serienmodelle treffen ein, die vielleicht nur einen neuen Anstrich brauchen, oder aber eine vollständige Personalisierung. Oder eine totale Umnutzung des Fahrgestells: das ursprüngliche Fahrzeug wurde zum Feuerwehrauto, zu einer mobilen Bibliothek oder zum Gastronomiewagen umgebaut. Aber ein Fund aus der jüngsten Vergangenheit begeisterte selbst die Team-Mitglieder von Classic Works, die schon alles gesehen hatten – und umso mehr, wenn sie an Reggaeund Roots Music interessiert waren. „Wir erhielten einen Tipp, dass ein zweitüriger Range Rover, Baujahr 1980, erhältlich wäre. Er hätte eine höchst ungewöhnliche Geschichte“, erzählt McKechnie. In der Tat: Produziert in Solihull, wurde der Rover zuerst nach Deutschland exportiert, bald darauf aber nach Jamaika verschifft. Dort wechselte er seine Farbe – von Masai Red zu einer Mischung aus Schwarz, Blau und Grün. Und diese Kreation pendelte dann ständig zwischen Jamaika und England hin und her. „Wir waren fasziniert und wollten die Vorbesitzer herausfinden. Der erste Fahrzeugschein war auf den Namen Robert Nesta Marley ausgestellt. Wir hatten tatsächlich Bob Marleys Range Rover gefunden.“ Bob Marley und Land Rover – das scheint auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen, aber es war eine lange und tiefgehende Beziehung. Marleys anderer Land Rover – ein 1976er Series III Truck – wurde bereits wiederentdeckt und 2015 restauriert (siehe Kasten). FOTO: GETTY IMAGES/DENIS O´REGAN/CONTRIBUTOR 66

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LAND ROVER MAGAZIN

 

Das Land Rover Magazin präsentiert Geschichten aus aller Welt, die für innere Stärke stehen und das Motto „Above and Beyond“ repräsentieren.

In dieser Ausgabe testen zwei inspirierende junge Abenteurer den neuen Defender bei ihrer Vorbereitung auf die Expedition zum Südpol. Außerdem feiern wir 50 Jahre Range Rover mit einer Entdeckungsreise nach Dubai. Wir blicken sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft. Dabei erläutert uns eine Gruppe von Visionären die Technologien, die die Zukunft für uns alle verändern könnten.



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