Aufrufe
vor 1 Jahr

Dezember 2019

Auf Entdeckungstour durch Island mit dem neuen Land Rover Defender | Bei Bellerby & Co in einem speziellen Workshop Globen fertigen | Atemberaubende Drohnenfotografien | Autorin Helen Russell beschreibt die Bedeutung des Glücks | Exklusive Kurzgeschichten von Jean Macneil

„Zerklüftete,

„Zerklüftete, windgepeitschte, grau-goldene Sanddünen, entstanden über Jahrhunderte durch die Gezeiten“

Der Discovery wärmt sich auch für die Bisonverfolgung; unten rechts: Parkranger Ruud Maaskant Geländeausschnitte auf Privatgrundstücken mit voller Erlaubnis Wie bitte? Joe, der Fotograf, schwingt plötzlich sein Zoomobjektiv im Auto herum und brät es mir fast über den Kopf. Wirklich? Ja. Nur ein kurzer Blick auf große schwarze Hörner und gelbbraunes Fell, aber wir haben gerade eines der seltensten großen Säugetiere des Kontinents gesehen. Für eine Viertelsekunde. Die Suche nach einem besseren Aussichtspunkt geht weiter und ich denke über unser Wild nach. Der europäische Bison vertritt gewissermaßen die Geschichte der gesamten europäischen Fauna, eine Geschichte, die beinahe tragisch endete. Der Europäischer Bison – offizieller lateinischer Name: Bison bonasus, poetischer englischer Name: der Wisent – ist ein hybrider Nachfahre des primitiven Steppenbisons und des märchenhaften Auerochsen oder Riesenviehs. Zu jener Zeit schlenderte der Wisent frei durch Eurasien, von Nordspanien durch Frankreich, die Beneluxländer, Deutschland, Norditalien und weiter nach Osteuropa. Kleiner als sein berühmter amerikanischer Vetter, aber dennoch großartig. Mit klassischen Buckelschultern, großartig zum Anstürmen und Bedrohen, ist er bis zu 1,80 Meter groß und wiegt fast eine Tonne. Natürlich bieten 800 Kilogramm jede Menge potenzieller Schuhe, Steaks und Wikinger-Trinkhorne, weshalb diese Bestie immer eifrig gejagt wurde. Besonders ergreifend ist eine der ersten Darstellungen des europäischen Bisons 15.000 v. Chr. in den Höhlenmalereien in Lascaux, Frankreich: Es zeigt einen aufgespießten Wisent mit hängenden Eingeweiden. Trotz früher Naturschutzgesetze im 16. Jahrhundert (zur Erhaltung der Kreaturen für königlichen Blutsport), ging die Bisonjagd bis in die 1900er Jahre weiter, bis der arme Wisent bis auf ein paar Ausreißer auf ein Gebiet genannt „Große Wildnis“ beschränkt war, ein abgelegenes Gebiet im Süden Litauens und Osten Polens. Und dann grillten im Ersten Weltkrieg Regimente hungriger deutscher Soldaten einen Großteil der polnischen Herden. Der letzte wilde Wisent wurde nach dem Krieg im Białowieża-Urwald im Jahr 1919 erlegt. Alles aus und vorbei? Noch nicht. Zum Glück wurden ein paar europäische Bisons in Zoos weltweit geschützt. Mit den Genen dieser in Gefangenschaft lebenden Tiere begann die polnische Regierung eines der erfolgreichsten 35

 

LAND ROVER MAGAZIN

 

Das Land Rover Magazin präsentiert Geschichten aus aller Welt, die für innere Stärke stehen und das Motto „Above and Beyond“ repräsentieren.

In dieser Ausgabe testen zwei inspirierende junge Abenteurer den neuen Defender bei ihrer Vorbereitung auf die Expedition zum Südpol. Außerdem feiern wir 50 Jahre Range Rover mit einer Entdeckungsreise nach Dubai. Wir blicken sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft. Dabei erläutert uns eine Gruppe von Visionären die Technologien, die die Zukunft für uns alle verändern könnten.



Diese Webseite wurde mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Trotzdem kann keine Gewähr für die Fehlerfreiheit und Genauigkeit der enthaltenen Informationen übernommen werden. Jegliche Haftung für Schäden, die direkt oder indirekt aus der Benutzung dieser Webseite entstehen, wird ausgeschlossen, soweit diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. 

Jaguar Land Rover Limited: Registered Office: Abbey Road, Whitley, Coventry CV3 4LF Registered in England No: 1672070