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April 2018

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Rückblick auf die Geburtsstunde von Land Rover | Wie Land Rover Abenteuer und wissenschaftliche Expeditionen vorantreibt | Chefdesigner und Kreativdirektor Gerry McGovern im Interview | Die Zukunft der Elektrifizierung und vernetzter Fahrzeuge | Die Dragon Challenge: 999 furchterregende Stufen zum Heaven's Gate in China

ÜBER DIE ENTSTEHUNG DER

ÜBER DIE ENTSTEHUNG DER HARTEN 1948 | Verwendung einer Alukarosserie – bis heute wegweisend | 30. April: Premiere auf der Amsterdam Motor Show | Mai: Erste Zulassung in Großbritannien | Produktionsstart im August | König George VI. bekommt das 100. Exemplar Die offizielle Geburtsstunde des Land Rover schlug 1948 auf der Amsterdam Motor Show: Am 30. April wurden drei Vorserienmodelle – die Nummer 3, 5 und 7 – der Öffentlichkeit vorgestellt. Amsterdam als Debütort? Auf den ersten Blick kein sonderlich passender Ort für die Markteinführung einer britischen Ikone, die fast in jedem Winkel der Welt zum Botschafter ihres Landes avancierte und als Exportgut einen Ruf genoss wie Baumwolle aus Manchester oder Stahl aus Sheffield. Doch es handelte sich um ein Projekt, das in Windeseile umgesetzt worden war, ohne dass man sich um solche Petitessen scherte. Zudem war die international renommierte Amsterdamer Show einfach die erste, die nach der Entwicklung des Land Rover und seiner Prototypen stattfand. VATERFIGUREN Leitender Ingenieur war Maurice Wilks. Er hatte einen Bauernhof und wusste daher, was britische Farmer brauchten: ein einfaches, erschwingliches, leichtes und robustes Nutzfahrzeug. Vor allem aber benötigte die britische Wirtschaft nach den Verheerungen des Kriegs neue Weltklasseprodukte für den Export. Legendär geworden ist die Anekdote, wonach Maurice seine Vorschläge zur Lösung dieser beiden Probleme Anfang 1947 in den Sand der Red Wharf Bay in North Wales zeichnete. Sein Bruder Spencer war Geschäftsführender Direktor von Rover und an diesem Tag mit ihm am Strand spazierengegangen. Beiden war damals klar, dass gerade eine große Idee geboren worden war. Schon im Sommer des Jahres hatten sie ihr erstes Versuchsmodell fertig. Mit seinem Mittellenker war es jedoch noch kein echter Land Rover. Im Oktober 1947 genehmigte der Aufsichtsrat das Projekt, sodass im März 1948 schon der erste Prototyp fertiggestellt werden konnte. Er lief unter der Bezeichnung HUE 166 und steht heute im British Motor Museum, hat aber auch bei Land Rover Treffen und Veranstaltungen Auftritte. Von der Idee zur Produktion war gerade einmal ein Jahr vergangen – heute dauert es oft fünf Jahre, bis ein Modell auf Automobilausstellungen gezeigt wird. Überhaupt war 1948 ein Premierenjahrgang: Im April debütierte der Land Rover in Amsterdam (siehe Seite 18), im Mai bekam das erste Exemplar seine Zulassung und ab August 1948 rollten die ersten Serienfahrzeuge in Solihull vom Band. So blieb es bis Januar 2016. Maurice hatte mit seinem Design und Spencer mit seiner Unterstützung instinktiv richtig gelegen. Dennoch waren die Brüder nicht unfehlbar. Sie rechneten mit 50 verkauften Autos pro Woche, und der Aufsichtsrat genehmigte eine Produktionskapazität von 100 Fahrzeugen wöchentlich sowie eine Erstauflage von 2000 Einheiten. Sogar das Seriennummersystem war nur auf eine jährliche Produktion in vierstelliger Höhe ausgerichtet. Aber schon im zweiten vollen Produktionsjahr entstanden 16.000 Exemplare – und 1954 gab es bereits 100.000 zugelassene Land Rover! Das Nummerierungssystem wurde bald geändert. Maurice erkannte zudem, dass die Kunden Wert auf Komfort legten und es einen Markt für vielseitige Luxus-4x4 wie den späteren Range Rover gab. Deshalb beauftragte man 1948 den renommierten Karosseriebauer Tickford mit dem Entwurf eines Station Wagon, dessen mahagonigerahmte Karosserie Platz für siebenköpfige Jagdgesellschaften bot. Leider war Maurice seiner Zeit zu weit voraus. Vielleicht war das Modell mit 1000 Pfund auch zu teuer (ein Durchschnitts - auto kostete damals rund 450 Pfund). Also gab man das Projekt auf. Dafür kam 1953 ein zweckmäßigerer Station Wagon heraus, der lange erfolgreich lief. KÖNIGLICHE GUNST König George VI. war der erste Land Rover Besitzer der königlichen Familie, denn er bekam das 100. Exemplar, das vom Band lief. Schon 1951 wurde Land Rover erstmals zum königlichen Hoflieferanten ernannt. Inzwischen besitzt Land Rover alle drei Royal Warrants. Die Familie der Queen nutzt die Fahrzeuge sowohl privat als auch in offizieller Funktion. Einige Land Rover der Serie I wurden in den 1950er-Jahren zu Staatskarossen für das junge Herrscherpaar umgebaut und in königlichem Rot lackiert. Die Royals aber fahren Land Rover auch gern selbst. So traf man die Queen und ihre Kinder in den 1970er-Jahren gelegentlich bei Pferderennen in Serie-III-Modellen an. Sie saßen dabei oft auf dem Dach, um einen besseren Blick zu haben. Am bekanntesten aber dürfte der maßgeschneiderte 110er mit V8-Motor von 1983 geworden sein. Er wurde sogar eigens für eine Szene in dem Kinofilm Die Queen nachgebaut. FOTOS: BRITISH MOTOR MUSEUM HERITAGE TRUST (6), NICK ANSELL / PA IMAGES 12

RIGHT XXXXXX | Einführung des Tickford Station Wagon 1949 | Erste Bestellung durch die Armee; Umstieg auf Bronzegrün 1950 | Erster aktiver Militäreinsatz in Korea 1953 | Einführung des langen Radstands beim 107er 1954 | Erste Lieferung an das Rote Kreuz „ Der Land Rover Defender war öfter für mich da, als ich mich erinnern kann. Wie viele Abenteurer schätzte auch ich seine Robustheit und Zuverlässigkeit. Es war für mich eine Ehre, als man mich bat, bei der Fertigung des zweimillionsten Exemplars mitwirken zu dürfen.“ BEAR GRYLLS, ABENTEURER 01 02 PHOTOGRAPHY: XXXXXXXXX XXXXXXX XXXXXXXXX 03 04 05 01 Spencer Wilks 02 Maurice Wilks 03 Sir Winston Churchill in guter Gesellschaft 04 Der Tickford Station Wagon war das vielleicht erste Luxus-SUV der Welt 05 Nichts ist unüberwindbar für einen Land Rover. 13

 

Land Rover

ONELIFE Magazin

 

Im Land Rover Onelife Magazin finden Sie Stories aus aller Welt, die sowohl die innere als auch die äußere Stärke von Fahrern und Fahrzeugen demonstrieren und die üblichen Grenzen sprengen.

Land Rover inspiriert seit 70 Jahren die Menschen dazu, die Welt zu entdecken und Unmögliches zu erreichen. Diese Ausgabe des ONELIFE Magazins ist diesem Spirit gewidmet und nimmt Sie mit auf Reisen rund um den Globus. Dabei erleben wir die unterschiedlichsten Abenteuer. Wie zum Beispiel die Geschichte eines abgelegenen Dorfes im Himalaja, wo noch heute Dutzende Land Rover der Serie I und II im täglichen Einsatz sind. Oder die Reise in die fantastische Region Donegal in Irland, auf die wir den Seefahrer Monty Halls und seine Familie in ihrem Discovery begleiten durften.

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Verbrauchs- und Emissionswerte Plug‑in Hybrid Range Rover, Plug‑in Hybrid Range Rover Sport, Land Rover Discovery Sport, Discovery, Range Rover Evoque, Range Rover Velar, Range Rover Sport, Range Rover: Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Range Rover Kompressor 5.0 Liter V8: Ab 13,6 l/100km - Plug-in Hybrid Range Rover: Ab 3,2 l/100km; 22,5 kWh/100 km CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Range Rover Kompressor 5.0 Liter V8: Ab 309 g/km - Plug-in Hybrid Range Rover: Ab 73 g/km

Die Verbrauchswerte wurden nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 ermittelt. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Land Rover Vertragshändlern und bei Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

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